Überblick

Unter Gallensteinen leiden immer häufiger Menschen. Die Gallensteine sind die häufigsten Auslöser für weitere Krankheiten der Gallenwege und zählen zweifelsohne zu den häufigsten und bedeutendsten Erkrankungen unserer Gallenblase und den Gallengängen. Im Medizinischen heißt es Cholelithiasis. Dieser Name stammt aus dem Griechischen. Chole bedeutet Galle und lithos Stein. Ein Gallenstein entsteht dann, wenn beispielsweise Eiweiß und Cholesterin aus der Gallenflüssigkeit in den Gallengängen oder in der Gallenblase verklumpen.

Wer Gallensteine besitzt, bei dem muss es nicht zwingend zu Problemen kommen. Manche Menschen haben Gallensteine und wissen es gar nicht, weil ganz einfach keine Beschwerden auftreten. An den Gallensteinen erkranken doppelt so viele Frauen wie Männer. Wer übergewichtig ist oder über erhöhte Blutfettwerte, also dem sogenannten Cholesterin leidet, ist ein Risikopatient.

Ganz typisch für die Cholelithiasis sind heftigen Bauchschmerzen im rechten Oberbauch. Es wird auch von der Gallenkolik gesprochen, die auch mit Übelkeit einhergehen kann. Der Arzt kann bereits anhand des Beschwerdebildes eine erste Diagnose stellen. Mit einer Sonographie wird sich dann aber meistens Klarheit verschafft. In bestimmten Fällen sind aber auch ein MRT und eine Spiegelung der Gallengänge und –blase notwendig.

Die Behandlung der Gallensteine können vielseitig sein und hängen auch von den Beschwerden ab. Bei denjenigen, bei denen keine Beschwerden auftreten, sind natürlich auch keine Behandlungen notwendig. Doch wenn es zu Beschwerden und Koliken kommt, dann muss der Arzt einschreiten und die Gallenblase vielleicht sogar operativ entfernen. Danach treten bei den meisten Patienten keine Beschwerden mehr auf. Doch auch ohne OP kann gegen die Gallensteine vorgegangen werde. Die Methode wird nur selten angewendet und geschieht durch Medikamente. Die Medikamente lösen die Gallensteine auf. Doch hierbei kommt es viele häufiger zu weiteren Gallensteinleiden. Gegen die Schmerzen können natürlich auch Schmerzmittel eingenommen werden.